Fußball ist doch ein Spiel, oder?

Fußballspiele scheinen immer häufiger, als Anlass für hirnlose Schlägereien und anderweitige Gew

Betrügerische E-Mails

Das E-Mail-Fach empfängt außer Werbung und Mails von Freunden, Familie oder Firmen auch äußerst

Scharf essen – ab wann wird es gefährlich?

Das Thema ‘scharfes Essen’ ist gerade bei jungen Männern als Gegenstand von Mutproben i

 

Fußball ist doch ein Spiel, oder?

Mai 16, 2012 in Gesellschaft

Tornetz

© Benjamin Wiens / pixelio.de

Fußballspiele scheinen immer häufiger, als Anlass für hirnlose Schlägereien und anderweitige Gewaltaktionen herhalten zu müssen. Bei den Krawallmachern sind nicht etwa Jugendliche die Hauptakteure, sondern – zumindest dem Alter nach – erwachsene Männer. Haben die denn keine andere Möglichkeit, ihre XY-Chromosome unter Beweis zu stellen?

Es ist ja auch wenig durchdacht, gerade dem Verein durch Tumulte zu schaden, den man doch so ‘ehrenhaft’ verteidigen möchte – wogegen auch immer. Es spricht ja schon für sich, dass man die Vereine für die Niveaulosigkeit ihrer Hooligans büßen lassen muss, nur um wenigstens einen Hauch von Bestrafung zu erreichen. Das trifft aber die Falschen. Den Radaubrüdern ist doch sowieso alles egal, Hauptsache man kann seine Unzulänglichkeiten im richtigen Leben mal wieder abreagieren.

Die restlichen Zuschauer – normale Männer, Frauen und Kinder – bekommen ihr Fußball-Erlebnis verdorben und werden nicht selten in Mitleidenschaft gezogen. Um Fußball und somit eigentlich eiin sportliches Spiel geht es den Chaoten genauso wenig, wie den ‘Kollegen’, die sich bei jeder Gelegenheit durch Schlägereien mit der Polizei profilieren müssen oder ihren Frust und ihre Angst an wehrlosen Gegenständen auslassen. Die Gewerkschaft der Polizei regt an, den Vereinen von Randalierern Punkte zu streichen, was im schlimmsten Fall zum Abstieg führen kann. Aber das wäre dann ein neuer Grund für die gewalttätigen Elemente. Vielleicht sind es deren Strafen, die massiv erhöht werden müssen. Die andere Seite ist ein Umdenken in der Gesellschaft. Solange die Ellbogen-Mentalität und die immer stärker werdende Gleichgültigkeit den Mitmenschen gegenüber zunehmen, solange werden die Schläger ein Spiegel unserer Gesellschaft bleiben. Denn auch die Prügler hatten mal ein Elternhaus, Lehrer und Vorbilder in Vereinen oder Clubs. Die prägenden Zeiten mit diesen Wegbegleitern sind scheinbar ohne die Vermittlung von Werten geblieben. Da sollte man auch wieder dran arbeiten. Dann hat auch Fußball wieder den sportlich-fairen und unterhaltenden Charakter eines Spiels.

Betrügerische E-Mails

Mai 15, 2012 in Achtung Abzocke

e-mail

© Rainer Sturm / pixelio.de

Das E-Mail-Fach empfängt außer Werbung und Mails von Freunden, Familie oder Firmen auch äußerst dubiose Nachrichten. Zu zweifelhafter Berühmtheit ist in diesem Zusammenhang die ‘Nigeria Connection’ gelangt. In Internetforen, Zeitungen und Fernsehsendungen wurde bereits mehrfach darüber berichtet. Nutzer wurden oder werden noch immer gebeten, sich an Geldtransaktionen zu beteiligen. Dabei werden rührende Geschichten von verfolgten Menschen erzählt, deren Geld man retten wolle. Der Mail-Empfänger bräuchte nur sein Konto zur Verfügung stellen, um eine Geldsumme zu erhalten, die er dann abzüglich seiner ‘Provision’ weiterleiten müsste. Schnell hat man eine Anklage wegen Geldwäsche am Hals und Kontodaten an unseriöse ‘Partner’ weitergereicht.
Neuere Versuche, ans Geld der Nutzer zu kommen, sind Lügen, die von Erbschaften oder dem Auslösen von Bekannten im Urlaub erzählen. Auch der Kauf von Tieren aus dem Ausland oder Autos sind beliebte Ansätze. In allen Fällen geht es immer darum, in finanzielle Vorleistungen zu treten, um Irgendetwas zu bekommen. Das Einzige, das kommt, sind weitere Zahlungsaufforderungen für abstruse Gebühren, Steuern, Anwaltskosten und weitere fantastische Ausreden. Jede E-Mail, selbst, wenn sie den Absender persönlich bekannter Personen oder irgendwelcher Anwälte trägt, sollte bei solchen Inhalten extrem argwöhnisch betrachtet werden. Der Junk-Ordner oder die Weiterleitung an Verbraucherzentralen oder die Polizei sind die einzig richtigen Stellen, wo solche Mails hingehören.

Scharf essen – ab wann wird es gefährlich?

Mai 10, 2012 in Gesundheit, Kochschule

Chili

© uschi dreiucker / pixelio.de

Das Thema ‘scharfes Essen’ ist gerade bei jungen Männern als Gegenstand von Mutproben interessant. Später geht es um gewisse Gerüchte zur Libido, als Hilfe zur Gewichtsreduzierung oder einfach als Geschmacksvorliebe. Wobei Schärfe eher am Rand mit Geschmack zu tun hat. Tatsächlich wir das Empfinden von Schärfe dem Symptom Schmerz zugeordnet. Wer schon einmal das Pech hatte, etwas zu schlucken, das ihm zu scharf war, kennt vielleicht außer dem Brennen auf der Zunge und im Hals auch plötzliche Magenschmerzen bis hin zu Übelkeit. Im Extremfall kann extreme Schärfe zu sofortigem Erbrechen oder auch zum Schock führen. Damit spätestens ist dann der Spaß vorbei. Wer scharfes Essen nicht gewöhnt ist oder einen empfindlichen Magen hat, sollte mit dem Probieren von wirklich scharfem Essen sehr vorsichtig sein. In Anbetracht der gesundheitlichen Probleme ist es also weniger Mut als Dummheit, sich eines Mutbeweises dieser Art zu beugen.
Gesund ist Schärfe, wenn sie kontrolliert und verträglich eingesetzt wird. Dann allerdings kann sie eine Kettenreaktion an positiven Reaktionen auslösen. Erfreulich für alle, die ihr Gewicht reduzieren wollen. Durch scharfes Essen fangen viele Menschen an, zu schwitzen. Ein Zeichen, dass der Körper Wärme produziert, die wiederum beim Kalorienabbau hilft. Der Stoffwechsel wird angeregt, der Körper besser durchblutet. Der Schärfe, die der Körper als (in diesem Fall leichten) Schmerz empfindet, wirkt er mit einer Art körpereigenen Schmerzmittel entgegen, was wiederum Endorphine, die Glückshormone, freisetzt. Dies wiederum führt auch zu mehr Bereitschaft zum Sex, weshalb man scharfem Essen aphrodisierende Wirkung zuschreibt.
Scharfes Essen ist also sowohl gesund als auch höchst gefährlich, je nach dem, wie scharf und ob kontrolliert gegessen wird. Im Zweifel probiert man messerspitzenweise.

Ohne Kaffee gibt es keinen Start in den Tag

Mai 8, 2012 in Gesundheit

Tasse Kaffee

© Uwe Meißner / pixelio.de

Das Gefühl, ohne Kaffee nicht in den Tag zu finden, kennen sehr viele Menschen. Man wird nicht wach, fühlt sich träge und ist ohne Antrieb. Kaum benetzt der erste Tropfen Kaffee den Gaumen, regen sich die Lebensgeister. ‘Alles Quatsch!’ urteilt nun der andere Teil der Menschen und erklärt die Wirkung des Kaffees als Hirngespinst.

Tatsache ist, dass beide Seiten Recht zu haben scheinen. Untersuchungen der letzten Jahre förderten interessante, teils widersprüchliche Ergebnisse zutage. So gibt es Befürworter einer wach machenden Wirkung, die jüngst nachgewiesen haben, dass das Koffein spezielle Botenstoffe im Gehirn reizt, aber auch jene, die in der Wirkung einen Suchteffekt sehen. Wer regelmäßig Kaffe trinkt, braucht einen gewissen Koffeinpegel, um genauso klar im Kopf zu sein, wie ein Mensch, der ohne Kaffee in den Tag startet. Es ist also eine ‘Kopfsache’ oder Entzugserscheinung, ob man durch Kaffee wach wird oder nicht?

Unabhängig von solchen Einstellungen, ist zumindest keine Gesundheitsgefährdung durch Kaffee nachgewiesen, wie sie zeitweise in Umlauf gebracht wurde. Die schlimmsten Volkskrankheiten wie Diabetes, Krebs oder Schlaganfälle wurden ihm zugeschrieben. Selbst die Behauptung, dass Kaffee den Flüssigkeits-Haushalt des Körpers ungünstig beeinflusst, ist nicht haltbar. Der erhöhte Drang Wasser zu lassen, hat keine Entwässerung zur Folge, da gleichzeitig der Salzgehalt im Körper verringert wird. Das Zusammenspiel von Natriumgehalt und Zellen wird eher positiv beeinflusst.

Der Genuss von Kaffee zum Beleben von Geist und Körper ist biochemisch nachvollziehbar, wenn auch nicht direkt bewiesen. Immerhin ist die Einbildungskraft ist auch nicht zu unterschätzen. Wer also seinen Kaffee zum wach werden benötigt, soll ihn genießen. Wer ihn nicht braucht, ist ebenso gut dran. Es sollte nur niemand versuchen, den jeweils anderen von seiner Einstellung zu überzeugen, denn das funktioniert nicht und zeugt darüber hinaus von einer gewissen Intoleranz einer anderen Meinung gegenüber.

Keine Angst vor der Intimrasur

Mai 3, 2012 in Allgemein, Gesundheit, Wissenswertes

© segovax / pixelio.de

So mancher Mann überlegt, ob er sich im Intimbereich rasieren soll und wenn ja, wie. Die Gründe für eine Rasur sind entweder Ästhetik oder Hygiene, oft auch beides. Fast jeder Mann hat irgendwann den Gedanken, doch nicht immer folgt der Neugier die Umsetzung. Nicht selten ist Angst vor Verletzungen ein Grund. Unberechtigt ist die Sorge nicht, denn schnell ist die Haut verletzt. Beim beschnittenen Penis ist sollte auf ein sauberes Ansetzen des Rasierers geachtet werden, um die Eichel nicht zu verletzen, da diese sehr intensiv blutet.

Generell ist von Elektro-Rasierern abzuraten. Wer also meint, nach der Gesichtsrasur in das untere Stockwerk wechseln zu können, bereut das schnell. Die noch langen Schamhaare würden sich verfangen. Auch als Nachrasur ist der Rasierapparat ungeeignet, weil er die zarte Haut an Penis und Hodensack sehr schnell verletzt. Epilier-Geräte sind eine bessere Lösung. Die Technik der Haarentfernung ist etwas anders und das Ergebnis hält 3-4 Wochen, wogegen die normale Rasur mit Einweg-Rasierer und Schaum bereits am 2. Tag wieder stoppelig ist. Allerdings kann das Herausziehen der Haare beim Epilieren (mit Gerät oder mit Wachs) recht unangenehm sein. Der Intimbereich ist sehr empfindlich, da viele Nervenbahnen entlanglaufen.

Wie bei anderen Körperpartien auch, könnte man die Intimbehaarung via Laser veröden. Das sollte aber nur ein Profi machen, dessen Ratschläge zur Nachsorge unbedingt zu beachten sind.

Die einfachste, wenn auch nur kurz anhaltende Rasur, ist mit hochwertigen Handrasierern (je mehr Klingen, desto besser) und Rasierschaum oder sogar Duschschaum zu erreichen. Der Duschschaum dient nur zum Aufweichen des Schamhaars und sollte vor dem Rasieren abgespült werden. Mit einer Schere kann vorgeschnitten werden. Trocken kann man natürlich auch rasieren. Das muss man für sich selbst herausfinden. Mit nur wenig Druck zieht man den Handrasierer in vorerst kurzen Bahnen über die Haut und spült regelmäßig den Rasierer ab. Am Ende der Rasur empfehlen sich beruhigende Hautgels für empfindliche Haut. Auf keinen Fall After-Shave verwenden, da es zu Entzündungen und vor allem zu starkem Brennen kommt, wenn Alkohol enthalten ist.

Männer, die in Beziehungen stehen, sollten zuvor unbedingt mit dem Partner oder der Partnerin sprechen, denn die Zahl der Befürworter von Intimrasur ist groß, dennoch mag es nicht jeder.

Fotos machen, anstatt Hilfe zu leisten

Mai 2, 2012 in Allgemein, Gesellschaft

Handy

Schlecht, wenn keine Hilfe gerufen, sondern DAS Foto gemacht wird © Christoph Droste / pixelio.de

Täglich gibt es viele Situationen, in denen Menschen in Not geraten. Verkehrsunfälle, gesundheitliche Schwierigkeiten oder Gewalttätigkeiten. Eine Vielzahl Mitmenschen wird Zeuge, greift aber weder zu noch ein. Äußerst verantwortungslose Personen halten es sogar für sinnvoller, Fotos von peinlichen oder scheinbar spektakulären Begebenheiten zu machen, anstatt Hilfe zu leisten. Das Phänomen ‘Happy Slapping’, bei dem bewusst gewalttätige Übergriffe mit den Handy gefilmt werden, verursachte ein großes Kopfschütteln und Wehklagen über die verrohte Jugend. Doch wie weit sind Menschen von solchen Charakteren entfernt, die im Moment großer Not ebenfalls Handyfilme oder -fotos machen und so der Jugend ein ‘Beispiel’ geben?

Wer so handelt, gerät mindestens in Konflikt mit Gesetzen zur Hilfeleistung, den Persönlichkeitsrechten, aber auch dem verfassungsrechtlich verbrieften Recht auf Menschenwürde. Die Strafen für die Verstöße sehen sowohl Geldbußen als auch Freiheitsentzug vor, was scheinbar jedoch wenig Anreiz zu menschlichem Handeln bietet. Man braucht sich nur bei einschlägigen Video- und Fotoportalen im Internet ansehen, wie viele Opfer und Notleidende durch solch abartige Vorgehensweisen über ihr Schicksal hinaus noch beleidigt, verhöhnt und vorgeführt werden. Möglicherweise ist das ein Abbild unserer Gesellschaft. Wenn dem so ist, sollte dringend gegengesteuert werden, denn es sind bereits genug Menschen durch tolle Aufnahmen und fehlender Hilfe ums Leben gekommen.

Vor den chemischen Keulen mal Homöopathie testen

April 26, 2012 in Gesundheit

Digitalis

Selbstheilung aktivieren mithilfe der Natur © Margrit Diallo / pixelio.de

Einige Ärzte verschreiben recht schnell Medikamente und einige Patienten sind auch genau darauf aus. In vielen Fällen würde bereits die Veränderung von Lebensgewohnheiten oder Lebensumständen eine nachhaltige Besserung, wenn nicht sogar Heilung hervorrufen. Wenn jedoch Hilfsmittel notwendig sind, ist es für immer mehr Menschen interessant, die Möglichkeiten der Homöopathie kennenzulernen. Dabei spielen die Kosten für Medikamente und in großem Maße die Unsicherheit bezüglich der Inhaltsstoffe und Nebenwirkungen der teilweise regelrechten ‘Keulen’ eine Rolle. Die Unsicherheit wird häufig dadurch genährt, dass Apotheker Ersatzpräparate anbieten, die man nicht kennt oder Krankenkassen gerade das verschriebene Mittel nicht bezahlen.

Homöopathie ist die Behandlung von Beschwerden mit Mitteln, die selbst ähnliche Symptome hervorrufen. Man bekämpft sozusagen einen Brand mit Feuer. Außerdem geht die Homöopathie immer auf den Menschen als Gesamtheit ein und nicht nur auf ein einzelnes, betroffenes Organ. Schulmedizinisch sind homöopathische Mittel und Therapien umstritten und offiziell ihr Erfolg nicht belegbar. Es gibt jedoch eine wachsende Zahl Menschen, die darauf schwören.

Auch für spezielle Männerprobleme gibt es homöopathische Mittel, die sich im Internet auf Seiten zu Homöopathie finden lassen. Seriöse Seiten und Homöopathen raten in bestimmten Fällen auch zur Rücksprache mit dem Arzt, besonders, wenn Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eintreten könnten. In akuten Notfällen ist häufig die schulmedizinische Notfallversorgung vorzuziehen, ebenso wie bei schweren Erkrankungen, wie sie beispielsweise Krebs darstellt.

Um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzufachen, ist Homöopathie sehr gut geeignet. Wann sie die einzige Therapie sein kann, ist ärztlich abzuklären. Bei ‘kleinen’ Erkrankungen wie Erkältung, Ausschlägen, diverse Allergien und auch organische Beschwerden kann Homöopathie dem Körper sanft helfen und zum Teil auch das Portemonnaie schonen. Man sollte aber ehrlich zu selbst sein, wenn keine Besserung eintritt. Der rechtzeitige Gang zum Arzt könnte lebensrettend sein.

Männer und Kosmetik

April 24, 2012 in Allgemein

Schminkpinselset

© Claudia Hautumm / pixelio.de

Für viele Männer besteht die eigene Pflege aus Duschen, Rasieren, Deo und Aftershave. Seit einigen Jahren ist erkennbar, dass sich immer mehr Männer für mehr als die Durchschnittspflege interessieren. Angefangen beim braunen Teint, zu manikürten Fingernägeln bis hin zu modischen Frisuren und – Schminktipps.

Schminken bezieht sich nicht entgegen ersten Vermutungen nicht auf Rouge und farbige Augenlider. Es gibt Abstufungen bei der Intensität, mit der Männer sich schminken. Die häufigste Anwendung ist die Creme zum überdecken von Hautirritationen oder kleinen Pickeln. Wer Präsentationen halten muss, möchte die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer nicht auf einer auffälligen Gesichtsfläche wissen, sondern beim Vortrag. Dabei wird auch ein wenig klar, wann Mann sich schminkt. Das gepflegte Erscheinungsbild ist auf dem Bau weitaus weniger interessant und ruft bei den ‘echten Männern’ immer noch belustigte Reaktionen hervor. Zum Ausgehen oder in Berufen, in denen ein gepflegtes Auftreten zum Alltag gehört, ist das anders. Maniküre, Peelings, Augenbrauen zupfen, Gesichtstönung, Haarpflege bis hin zu speziellen Schminktechniken für die Augen und Lippen werden genutzt. Männer, die noch keine Erfahrung auf diesen Gebieten haben, sollten sich von Fachleuten beraten lassen. Der Hauttyp, der passende Farbtyp und auch die Wahl der Schminkmittel und -techniken bieten viel Raum für Fehler. Was bei Jack Sparrow (Fluch der Karibik) verwegen und wild aussieht, wird im Geschäftsleben ganz sicher wenig Anklang finden.

Die Frauenwelt ist für gepflegte Männer dankbar, solange sich aus dem Interesse am eigenen Äußeren keine Narzissmus entwickelt. Außerdem sollten auch die Manieren keine Wünsche offen lassen, sonst ist man nur Beispiel für die Aussage ‘oben hui, unten pfui’.

Quo vadis veralternde Gesellschaft?

April 19, 2012 in Allgemein

Generationenvertrag

Generationenvertrag © Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Die Menschen werden älter, die Kosten für Betreuung, Verpflegung und medizinische Versorgung stetig teurer. Die Lebensarbeitszeiten sollen heraufgesetzt werden, allerdings ohne gleichzeitig den Arbeitsmarkt dafür anzupassen. Es fehlen nicht nur Jobs, sondern vor allem die Einsicht bei Arbeitgebern, dass nicht junge, wechselhafte Neulinge Unternehmen am Laufen halten, sondern die Erfahrung und Loyalität der älteren Mitarbeiter. Junge Arbeitnehmer können neue Ideen und Erkenntnisse einbringen, die ohne die ‘Weiterverarbeitung’ des erfahrenen Kollegiums jedoch nur schwer Früchte tragen.

Die finanzielle Situation der Kranken- und Pflegekassen wird noch schwieriger, wenn die Kosten für immer mehr ältere Menschen von immer weniger jüngeren Arbeitnehmern abgedeckt werden sollen. Für die Rentenkassen zeigt sich dasselbe Bild. Ein Großteil des fehlenden Geldes könnte durch massive Schrumpfung der jeweiligen Verwaltungsapparate aufgebracht werden. Augenscheinlich werden diese weiter aufgestockt und die wirklich wichtigen Kräfte wie Pflegekräfte, ärztliches Personal und Transportdienste minimiert. Nicht immer direkt, sondern eher nach einer unwürdigen Selektion. Wo die Menschen sich die Dienste nicht leisten können, werden sie abgeschafft. Der tatsächlich dringende Bedarf wird dabei nicht beachtet.

Bisher sind keine Lösungen in Sicht, die wirklich Abhilfe schaffen. Das mag an der Angst vor unpopulären Schritten liegen und auch dem Umstand gezollt sein, dass in einigen Vorständen eben die Leute mitverdienen, die eigentlich für die Umstrukturierung verantwortlich sind. Solange Volksvertreter ‘Nebenjobs’ haben dürfen, die dem Volksinteresse entgegenstehen, wird sich nichts ändern. Bis hier ein Umdenken stattfindet, ist allerdings unser schönes Sozialsystem so gut wie am Ende, denn die zahlende Bevölkerungsschicht kann nicht endlos ausgequetscht werden. Wo geht es also hin? Drucken die wichtigen Versorgungsstellen wie Krankenhäuser, Pflegedienste und Transportdienste ihr Geld selbst oder besteht die schwer arbeitende Truppe nur noch aus Ehrenamtlichen? Bei dem geringen Verdienst in den Pflegebereichen scheint das die logische Konsequenz zu sein, denn wer trotz Überstunden vom Hauptberuf nicht leben kann, der schmeißt hin.

Doch Halt! Wir haben das Internet. Da kann man alles nachlesen und sich in Online-Videos ansehen, was man für die Pflege von Familienangehörigen wissen muss. Vielleicht besteht die Berechtigung für Kassenbeiträge künftig nicht mehr in medizinischen Leistungen, sondern im Hosten von Anleitungsvideos.

Nur eine kurze Email oder ein mal eine schnelle Chat-Nachricht

April 17, 2012 in Allgemein

Am PC arbeiten und chatten

© Paul-Georg Meister / pixelio.de

Dauerhaft online zu sein, ist für viele Menschen heute selbstverständlich. Mit entsprechenden Programmen ist man immer erreichbar. Besonderes ‘gefährdet’ sind Menschen an Bildschirmarbeitsplätzen mit Internetanbindung. Auch ohne Installation von Programmen auf den Arbeits-PCs ist es dank Webdienst-Angeboten möglich, alle Kommunikationswege über den Webbrowser zu nutzen. Die Verführung mal im Online-Shop reinzuschauen oder dem Vereinsfreund schnelle eine Mail zu senden ist groß. Auch ein schneller Chat mit der Freundin ist kurzerhand erledigt.

Doch wie sieht hier die Rechtslage aus? Schon private Telefonate können zu Entlassungen führen, wie sieht es da mit der privaten Internetnutzung aus? Eine Firma tut gut daran, diese Themen unmissverständlich zu regeln. Zum einen geht man unnötigen Gerichtsverfahren wegen des Auslegen von Grenzen aus dem Weg und zum anderen schützt sich das Unternehmen von weiteren rechtlichen Grauzonen. Beispielsweise gehen den Arbeitgeber private Mails nichts an, müssen aber im Rahmen von Sicherheitsrichtlinien untersucht oder sogar gespeichert werden.

Wo es kein ausdrückliches Verbot gibt, besteht für Arbeitnehmer trotzdem jederzeit die Gefahr einer fristlosen Kündigung. Spätestens dann, wenn der private Gebrauch als exzessiv zu bewerten ist oder nachweisbar die Arbeitsleistung darunter leidet. Wenn überhaupt, sollte nur in Pausen privat via Internet kommuniziert werden. Falls dies erlaubt ist, ist zusätzlich darauf zu achten, dass die Sicherheit des Unternehmens nicht durch gefährliche Downloads kompromittiert wird. Im Zweifelsfall kann das Unternehmen entsprechende Filter für den Internetverkehr einsetzen. Arbeitnehmern ist anzuraten, sich über die Nutzung des Firmennetzwerks für private Zwecke unbedingt zu informieren, bevor vielleicht eine kleine Mail zur Verabredung sehr viel Freizeit nach sich zieht.